Datenverarbeitung in der Medizinrobotik

Datenverarbeitung in der Medizinrobotik

In diesem Projekt soll eine Schnittstelle zwischen einem Online-Trackingsystem und vorhandenen Regelungs- und Steuerungsalgorithmen für Roboter geschaffen werden.

Eine Art der Behandlung von Tumoren im menschlichen Körtper besteht darin, diese mittels Thermoablation zu veröden. Dabei werden an der entsprechende Stelle im Körper zwei Elektroden in der Nähe des Tumors pülatziert und dann mit einem gezielten Strom, der zwischen den beiden Elektroden fließt, verödet. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass die einzelnen Elektroden exakt an der richtigen Position platziert werden. Ansonsten können wichtige Strukturen, wie z.B. das Rückenmark oder anderen Nerven- und Knochenstrukturen, verletzt werden bzw. die zuvor ermittelten Stromstärken zu groß oder zu klein ausfallen.
Um eine höchstmögliche Genauigkeit be ider Positionierung der Elektroden zu erzielen, soll die Intervention robtogergestützt erfolgen.

Durch die Nutzung von Robotern treten aber andere Anforderungen mit in den Fokus. Das sind zum einen die Erhöhung der Positionierungsgenauigkeit der Roboter und zum anderem die Adaption möglicher Patientenbewegung, die während der OP auftreten (z.B. Atembewegungen).
Dabei muss die komplette Operation mittels Trackingsystem überwacht und diese Daten dann in der Regelungs-und Steuerungsalgorithmen berücksichtigt werden.

Ziel dieses Projektes ist nun die Anbindung eines bereits vorhandenen Trackingsystems an bereits vorhandene Regelungs-und Steuerungsalgorithmen zur robotergestützen Metastasenbehandlung. Dabei müssen die vom Tracker zur Verfügung gestellten Daten so aufbereitet werden, dass sie mit den Algorithmen verwendet werden können.

Bei Fragen zum Thema bitte per e-mail an tim.gonschorek@ovgu.de

Datenverarbeitung in der Medizinrobotik

Informationen

Dozent:
  • Porf. Dr. Frank Ortmeier, Tim Gonschorek
Übungsleiter:
  • Tim Gonschorek
Vorlesung:
Übungstermine:

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